Open Space Stammtisch Hamburg | November 2013

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4. November, 17:45 Uhr, Stahltwiete Hamburg. Nein, hier wird nicht Markus Lanz produziert, das findet im Hamburger Aufnahmestudio des ZDF zwei Häuser weiter statt.

In einem großzügigen Loft mit wunderbar knarzigem Holzdielenboden kommen  immer mehr Menschen, die sich zum ersten Mal sehen, zusammen und haben sich was zu sagen. „Es beginnt, wenn es beginnt“, lautet die dritte Spielregel unseres Open Space Stammtisch Hamburg und sie wird beherzigt, bevor ich sie angekündigt habe und bevor man weiß, worum es heute Abend gehen wird.

Im Beitrag erfährt man beispielsweise, warum es Sinn macht, absichtslos Kaffe zu trinken, wie man Probanden für UX-Testing findet oder warum es sich lohnt, an Sylvester 12 Trauben zu essen.

Um 18 Uhr sind ca. 25 Teilnehmer eingetroffen und wir starten pünktlich. Wie immer heisst es „It´s time to share“. Die Atmosphäre ist, inspirierend, entspannt, geschäftig und wie sich bald zeigt enorm produktiv:  unsere offene Agenda füllt sich innerhalb weniger Minuten mit den folgenden 6 Themen:

Ouishare
Hamburg ist das Thema, das Dina vorstellt. Sich für den „gesellschaftlichen Nutzen des Teilens, der Zusammenarbeit und Offenheit einsetzen“ ist die Idee, die hinter Ouishare steht. Sehr spannende Initiativen werden in der Session zusammengetragen und Lust zum Mitgestalten entsteht. Details, spannende Links zum Thema und ein Termin für Interessenten findet ihr im Blogbeitrag von Dina.

Führungskräfte entwickeln
ist das Thema von Ines. Als besonders empfehlenswert mausern sich die „Bücher Dschungelbuch der Führung“ von  Ruth Seliger  und  „Horizontal führen“ von Adriaan Bekmann.

Strategisch Netzwerken
Regelmäßig absichtslos Kaffeetrinken – alles weitere ergibt sich  – ist der wunderbarer Strategie-Tip einer Teilnehmerin, der mir zur Session von Kerstin im besonders im Sinn geblieben ist.  Erfahrungen, Fragen und Anregungen zum Thema beschreibt Kerstin in ihrem Beitrag Absichtslos Kaffeetrinken – Strategisch Netzwerken.

Change Management
Change kann man nicht managen, so die These von Florian, die er in seiner Session diskutierte. Mehr dazu in seinem Beitrag lesen.

Jahresabschluss-Rituale
Dass man in Chile statt ein Feuerwerk anzuzünden – Sommer/Brandgefahr – zu den 12 Glockenschlägen vor Sylvester eine Traube verzehrt, weil es Glück bringen soll, erfuhr man nebenbei in der Session von Ines. Sie sammelte für ihr Angebot „Jahresrück- und Ausblicke für Unternehmen“ Inspirationen. So kam an Ideen u.a. zusammen:

  • die Zukunftsfragen von Otto Scharmer
  • Rückblick mit dem dreifachen Zeitstrahl der Zukunftskonferenz 1. Persönlich, 2. Umfeld (Gesellschaft Politik, Wirtschaft…), 3. Unternehmen/Organisation
  • Wertschätzende Interviews (Appreciative Inquiry)

Ein weiteres Thema war : UX-Test: Wie finde ich den Probanden? von Lars.

Wie immer beim Open Space Stammtisch Hamburg arbeiten wir nach den Prinzipien von Open Space, eine Methode, die auch als Konferenz der Kaffepausen bekannt ist und die ich noch immer liebe, wie am ersten Tag. Denn der Ansatz ermöglicht „artgerechtes Arbeiten“, wie eine Teilnehmerin ganz treffend bemerkt: selbstorganisiert, eigenverantwortlich, partizipativ. Und tauschen uns zum Abschluss zu den Ergebnissen  der Sessions aus. Die Teilnehmer beherzigten auch die letzte Spielregel  „Vorbei ist vorbei, nicht vorbei ist nicht vorbei.“  und so nutzen einige den Raum und führten ihren Austausch nach dem offiziellen Ende entspannt zu Ende, bis um 20:45h die Tür endgültig ins Schloss fiel. Der Open Space Stammtisch findet regelmäßig am ersten ungeraden Monat des Jahres statt. Weltweit. So auch in Hamburg. Die aktuelle Ankündigung findest Du auf raumfuer und xing. Danke an unseren Sponsor eparo für Raum und Catering sowie Rene Sasse vom Webmontag für die klasse Bilder. Zur  Bilder-Galerie und zum Anmelde-Link für Januar ->

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