OuiShare Hamburg stellt sich vor

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„Wer immer kommt, es sind die Richtigen“. Das hat sich auch bei der Vorstellung von OuiShare Hamburg beim Open Space Stammtisch Hamburg wieder einmal gezeigt, so Dina Sierralta Espinoza zu ihrer Session. OuiShare ist ein globales Netzwerk, das Individuen, öffentliche Institutionen und Unternehmen dabei unterstützt, eine Gesellschaft zu schaffen, die mehr auf Kollaboration, Offenheit & Teilen beruht. Dina stellt in ihrem Beitrag zur Session spannende Initiativen vor, läd zum Mitmachen ein, hat interessante Links zum Thema Sharing und einen konkreten Termin im Ärmel. Zur Session: Es wurden schnell Ideen ausgetauscht, die ersten Mitstreiter für die neue Gruppe in Hamburg gefunden und darüber diskutiert, dass es immer mehr Menschen gibt, die anders leben und arbeiten möchten. Die im Januar 2012 gegründete Not-For-Profit Organisation hat die Mission, Ideen und Projekte zu verbinden und fördern, die sich für den gesellschaftlichen Nutzen des Teilens, der Zusammenarbeit und Offenheit einsetzen. Seit dem 23. Oktober gibt es eine Hamburger Gruppe, die noch Mitgestalter sucht. Wir treffen uns das erste Mal mit allen Beteiligten am 27. November, der Ort wird noch auf unserer Facebook Seite bekannt gegeben. Einige der Initiativen und Projekte, über die wir gestern Abend gesprochen haben:

  • Niriu, eine Initiative, die Nachbarn im realen Leben miteinander vernetzen möchte
  • Eine Idee geht um die Welt: Suspended Coffee. Übersetzt bedeutet das „aufgeschobener Kaffee“ und das Prinzip lässt sich ganz einfach erklären: Mit der nächsten Kaffeespezialität wird einfach ein zusätzlicher „aufgeschobener Kaffee“ bestellt, der später kostenlos an hilfsbedürftige Personen gereicht wird. Eine nette Geste, die das lohascoffee unterstützt.
  • Hanseatische Materialverwaltung. Nach jedem Filmdreh, jedem Event, nach jeder Messe werden in Hamburg – abgesehen von tatsächlichem Müll – täglich unfassbar große Mengen verschiedenster Materialien in Containern entsorgt. Jedem, der in dieser Branche arbeitet, ist klar, daß diese Verfahrensweise viel Geld kostet, der Umwelt schadet und definitiv unsinnig ist. Denn gleichzeitig gibt es dendringenden Bedarf an genau diesen Materialien für verschiedenste Kreativitäten wie Bühnenbilder für Schulen, temporäre Architekturen, materialorientierte Berufsförderung, Kunstfilmkulissen, Baumhäuser für Kindergärten und unzählige weitere Projekte. Die Hanseatische Materialverwaltung wird die anfallenden Materialien & Gegenstände in einem zentralen Lager sammeln und damit einen offenen Fundus erschaffen, durch den neue Ideen realisiert werden können.

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